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Tigers aus Aschersleben krallen sich die Punkte in Weißenfels
Tigers aus Aschersleben krallen sich die Punkte in Weißenfels
11.10.2015 Zum dritten Saisonspiel in der Basketball Oberliga empfingen die Einheit Riesen die Reserve des Regionalligisten BG Aschersleben Tigers II. Mit den Tigers traf man auf ein Team, dass die Play Offs in der Vorsaison erreichte und ihrem Gegner, dem späteren Regionalligaufsteiger aus Wolmirstedt, alles abverlangte. Mit Münch, Schimpfermann und Lindenberg haben die Tigers erfahrene Spieler in ihren Reihen, die Spiele entscheiden können, zudem haben sie eine sehr gute Nachwuchsarbeit geleistet und die beste A-Jugend in Sachsen-Anhalt. Die Favoritenrolle kam somit den Tigers zu. Doch die Einheit Riesen wollten ihren Heimnimbus unbedingt halten, verlor man Saison übergreifend seit mehr als einem Jahr kein Ligaspiel mehr. Zudem sammelte der Aufsteiger aus Weißenfels Selbstvertrauen nach den vielversprechenden Leistungen der Vorwochen. Der SSV wollte auch den Tigern die Krallen stutzen und ging hochmotiviert ins Match.


Die ersten Punkte im Spiel erzielte Fabian Höer für seinen SSV. Doch Aschersleben fand schnell den Rhythmus und zog auf 8:2 davon. Der SSV hielt kämpferisch dagegen und verkürzte auf 8:11. Leichte Ballverluste nutzte Aschersleben zur 15:8 Führung. Marius Neuschl traf mit der Sirene zum 10:15 per Tipp in.


Das 2. Viertel begann der SSV überaus aggressiv. Sebastian Krüger aus der Distanz, Richard Reichardt per And One und Youngster Dominic Huth generierten einen 10:0 Lauf innerhalb von 3 Min. zur 20:15 Führung für den SSV. Aschersleben kam in Person von Gunther Schimpfermann zurück. Sechs Punkte in Folge gelangen dem Routinier. Von nun an kämpften beide Teams aufopferungsvoll in der Defense. Richard Reichardt brachte den SSV wieder mit 26:25 in Führung. Die Schlussphase des Viertels gehörte eindeutig Aschersleben. Ballverluste und einige überflüssige Fouls des SSV nutzen die Tigers zur 35:30 Halbzeitführung.


Der Coach des SSV schwor sein Team auf die 2. Hälfte ein und sein Team folgte ihrem Trainer prompt. Die beste Phase des SSV begann Fabian Höer per Korbleger und Thomas Kudrisch mit 2 Dreiern und Martin Staake, der 3 Freiwürfe versenkte, zelebrierten einen 11:2 Lauf für den SSV. Die Einheit Riesen nun wieder mit 41:39 vorn. Nun war es ein knappes und enges Spiel. Beide Teams spielten eine starke Defense, gestattete dem Gegner keine leichten Punkte. Kein Team konnte sich absetzen. Ständig wechselte die Führung. Mit einer 54:53 Führung für den SSV ging es in die Viertelpause. Die Sensation aus Sicht des SSV lag in der Luft.


Auch zu Beginn des vierten Viertels blieb es weiterhin knapp. Der SSV führte mit 58:56. Nun kam der Bruch ins Spiel des SSV und Aschersleben nutzte die Schwächen des SSV aus und legte einen 13:0 Lauf hin. Die Tigers gingen mit 69:58 in Führung. Doch der SSV war noch lange nicht geschlagen. 5 Punkte in Folge markierte der SSV. Vier Minuten vor Schluss stand es 63:69 aus Sicht des SSV. Abermals schlichen sich Fehler ins Spiel der Weißenfelser, Aschersleben zog auf 75:65 davon. Der SSV nahm die Auszeit und das Kämpferherz wurde geweckt. Der SSV verkürzte auf 71:75. Nun rückten die Schiedsrichter in den Fokus des Spiels. Auch wenn man keine Schiedsrichterschelte betreiben soll, an diesem Tag waren die Unparteiischen völlig überfordert. Richard Reichardt reboundete am offensiven Brett und wurde, für alle Fans in der Halle sichtbar, klar gefoult. Doch der Pfiff blieb aus. Aschersleben zog auf 77:71 davon. Der SSV spielte fortan Stop the Clock. Schnelle Abschlüsse und dann foulen, um Aschersleben an die Freiwurflinie zu zwingen, war das Motto. Aschersleben blieb nahezu perfekt an der Linie. Youngster Huth per Dreier und Thomas Kudrisch verkürzten erneut auf 72:77 aus Sicht des SSV. Abermals verweigerten die Schieris dem SSV den fälligen Foulpfiff. Marius Neuschl wurde regelwidrig beim Korbwurf gefoult. Erneut musste der SSV eine klare Fehlentscheidung, wie so oft im Spiel, verkraften. Aschersleben blieb weiterhin cool an der Linie und gewann das Spiel mit 88:79.


Trotzdem machte der Coach seinem Team am Ende Komplimente. Einstellung, Kampfgeist und Moral stimmten, spielerisch steigerte man sich erneut. Auf diesem gesteigerten Niveau lässt sich aufbauen, im Kampf um den Klassenverbleib. Am kommenden Sonntag ist das Team auswärts in Halle gefordert und möchte unbedingt den 2. Saisonsieg sicherstellen. Mit einer Leistung wie gegen Aschersleben sollte das möglich sein.
Autor: Sören Fauß