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Mission Klassenerhalt: SSV startet mit Heimsieg in die Oberliga
Mission Klassenerhalt: SSV startet mit Heimsieg in die Oberliga
27.09.2015 Am ersten Spieltag in der Basketball Oberliga empfing der Aufsteiger, SSV Einheit Weißenfels, den USV Halle II. In der letzten Saison errang der Regionalliga-Nachwuchs aus Halle einen respektablen 7. Platz. Der SSV traf also auf einen direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib. Die Vorbereitung des SSV verlief eher durchwachsen. Dem SSV gelang kein Sieg. Auch der Pokalauftritt gegen den USC Magdeburg war leider nicht erfolgreich. Der SSV musste zudem die Abgänge von den Stammspielern Mario Böhm und Mario Swikle verkraften. Felix Gölldner und Noah Schäffel konnte der SSV für sein Projekt Oberliga begeistern. Leider verletzte sich Noah Schäffel schwer. Auf diesem Ausfall reagierte der SSV und verpflichtete mit Sebastian Krüger einen erfahrenen Combo Guard, der das Umfeld und Teile der Mannschaft gut kennt und kaum Anpassungsschwierigkeiten hatte.


Den Akteuren des SSV war klar, dass man den Auftakt gegen den USV Halle II für sich entscheiden muss, will man nicht von Beginn er Saison an unter Druck geraten. Der SSV war entsprechend konzentriert und fokussiert. Schon zu Beginn zeigte der SSV eine sehr gute Verteidigung und ließ den USV nur schwer ins Spiel kommen. Nach ausgeglichenem Auftakt setzte sich der SSV mit einem 9:2 Lauf von den Hallensern ab. Immer wieder war der SSV bissig in der Verteidigung, erzielte Ballgewinne und schloss, zur Freude der Fans, teilweise spektakulär per Fastbreak ab. Der USV versuchte durch Fouls den SSV zu stoppen. Ohne Erfolg. Der SSV zeigte auch an der Linie keine Nerven. Mit der Schlusssirene erzielte Richard Reichardt per Dreier den 26:11 Endstand im ersten Viertel. Was für ein Auftakt in die Saison.


Wie das erste Viertel endete so begann das 2. Viertel. Engagierte Verteidigung des SSV und konsequentes Fastbreak-Spiel zeigte der SSV. Mit einem 7:0 Lauf der Weißenfelser, zeigte die Anzeigetafel 33:11! Eine Vorentscheidung sei gefallen, könnte man meinen. Der USV kämpfte sich in der Folgezeit heran und profitierte von den Fehlern des SSV. Nur sporadisch punktete der SSV und gewährte den Hallensern einen 6:16 Lauf. Zum Ende der Halbzeit schmolz der Vorsprung des SSV auf 12 Punkte. Mit 39:27 wurden die Seiten gewechselt.


Der Trainer lobte sein Team für diese erste Halbzeit, warnte aber davor die jungen Hallenser zu unterschätzen. Der Coach verlangte wieder mehr Intensität in der Verteidigung. Das Team setzte das prompt um. Martin Staake netzte der Dreier ein. Marius Neuschl und der an diesem Tage überragend spielende Richard Reichardt, per „and one“, legten nach . Thomas Kudrisch überzeugte in der Verteidigung und stealte ein ums andere Mal die Hallenser. Zudem führten Dominic Huth und Fabian Höer gut Regie und setzten ihre Kollegen hervorragend in Szene. Die Bretter dominierte der SSV. Vor allem Markus Gläsemann gelang es immer wieder Rebounds zu holen und selbst erfolgreich abzuschließen. Der USV Halle kam mit der Aggressivität des SSV nicht zurecht. Mit 22:12 gewann der SSV dieses Viertel und mit 61:39 ging es in die letzte Viertelpause.


Das vierte Viertel eröffnete Sebastian Krüger mit einem Steal und erfolgreichen 2 Punkten für seinen SSV. Fortan entwickelte sich ein verteiltes Spiel. Der SSV verwaltete seinen Vorsprung und nutzte die Möglichkeiten zu testen. Alle Spieler des SSV bekamen ihre Einsatzzeiten und verdienten sich Bestnoten. Für Dominic Huth, Felix Gölldner und Hannes Scheiding war es das erste Spiel in der Oberliga und sie haben mit ihren Qualitäten maßgeblich zum Erfolg des Teams beigetragen. Am Ende gewinnt der SSV völlig verdient mit 74:54 gegen den USV Halle II.


Zur Begeisterung aller, und zur besonderen Freude des Trainers, hat das Team absoluten Willen gezeigt und teilweise richtig gut agiert. Auf dieser Basis kann man aufbauen. Die nächsten Spiele werden dem SSV zeigen in welche Richtung es in der Oberliga geht. „Die gesamte Mannschaft hat gekämpft und alle Spieler haben auf einem hohen Niveau gespielt. Das war eine absolute Teamleistung, auch wenn einige Spieler wie Richard Reichardt, Marius Neuschl und Markus Gläsemann zweistellig punkteten, so profitierten sie von den Anspielen ihrer Mannschaftskollegen“, so der Trainer nach dem Spiel. Trotzdem wird es weiterer Leistungssteigerungen bedürfen, will man das Ziel Klassenerhalt erreichen. Wünschen wir der Mannschaft den notwendigen Erfolg in der neuen Liga.
Autor: Sören Fauß