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SSV Einheit gewinnt auswärts beim USV Magdeburg mit 81:62
SSV Einheit gewinnt auswärts beim USV Magdeburg mit 81:62
19.04.2015 Die Basketballer des SSV Einheit Weißenfels reisten am 17. Spieltag zum Liga-Siebenten, den USC Magdeburg II, in die Landeshauptstadt. Nach dem knappen Sieg gegen Zörbig in der Vorwoche, wollte der SSV mit einem Auswärtserfolg den Druck auf Zörbig erhöhen, im Kampf um den Meistertitel. Der SSV musste in diesem Spiel auf Mario Swikle, Richard Reichardt und Clemens Thiem verzichten und erneut kleinere Umstellungen im Spiel vornehmen. Gewarnt war der SSV vor allem von den gefährlichen Dreierschützen der Magdeburger. Diese galt es entsprechend so zu verteidigen, dass sie ihre Stärken nicht zur Entfaltung bringen. Zudem wollte der SSV verstärkt unter den Körben agieren.

Zu Beginn des Spiels schien der Plan aufzugehen. Der SSV bezog seine Centerspieler intensiv ins Spiel ein. Magdeburg foulte schnell und zwang den SSV an die Freiwurflinie. Noch in der Vorwoche bewies der SSV eben an der Linie seine Nervenstärke. Nicht in diesem Spiel, ganze 6 Freiwürfe, von 17 Versuchen, fanden ihr Ziel. Nach einer 4:0 Führung des SSV kam der USC zurück ins Spiel. Dreimal Valchev und einmal Breitmeier trafen von jenseits der Drei-Punkte-Linie. Nach 5 Minuten führten die Magdeburger mit 14:5! Es bestand Gesprächsbedarf beim SSV. Fortan war der SSV wacher in der Verteidigung und zielstrebiger im Angriff. Thomas Kudrisch, Kevin Stelzer und Dominic Huth verkürzten für den SSV. Magdeburg gelang nichts mehr in diesem Viertel und der SSV ging zum Ende des ersten Viertels mit 16:14 in Führung.

Der SSV versuchte, zu Beginn des zweiten Viertels, die Kontrolle im Spiel zu übernehmen. Doch der SSV produzierte extrem viele und vor allem leichte Ballverluste. Das nutzte der USC Magdeburg aus und blieb im Spiel. Mitte des zweiten Viertels verließ der Magdeburger Valchev foulbelastet das Spielfeld. Sofort reagierte der SSV und generierte einen 9:0 Lauf, zur 27:18 Führung. Markus Gläsemann wusste in dieser Phase zu überzeugen. Ihm gelang es, den schönsten Angriff des Tages zu vollenden, als er einen Sahnepass von Martin Staake verwertete. Irgendwie brachte diese Führung nicht die Sicherheit im Spiel des SSV. Der USC nutzte die Schwächephase des SSV gnadenlos und glich zum 29:29 aus. Markus Gläsemann und Kevin Stelzer trafen und Martin Staake traf einen Freiwurf, der SSV führte mit 34:29! Den letzten Angriff in diesem Viertel hatte der SSV. Thomas Kudrisch zog zum Korb und fand den frei stehenden Dominic Huth, der mit der Schlusssirene aus der Mitteldistanz traf und die 36:29 Halbzeitführung für den SSV sicherstellte.

In der Halbzeit analysierte man die Fehler beim SSV. Das zeigte gleich zu Beginn an Wirkung. Der SSV startete einen 8:0 Lauf. Der SSV führte mit 44:30. Doch die Magdeburger gaben sich nicht geschlagen und setzten den SSV unter Druck. Jetzt foulte auch der SSV, doch Magdeburg war nervenstark an der Freiwurflinie. Zwar bestimmte der SSV das Spielgeschehen überzeugte aber nicht dabei. Der SSV verwaltete eher als dass man sich um mehr Dominanz bemühte. Letztendlich ging es mit einer 59:45 Führung für den SSV ins letzte Viertel.

Im letzten Viertel sollte Fabian Höer seinen SSV im Spiel halten. Ihm gelangen 10 seiner 14 Punkte im Schlussabschnitt. Es sollte aber noch etwas turbulent werden in diesem Viertel. Der Coach des USC bekam ein technisches Foul, weil er gegen die Schiedsrichter meckerte, Valchev provozierte Martin Staake zu einem technischen Foul. Viel Arbeit für die Schiedsrichter und den Trainer des SSV. Er mahnte seine Spieler zur Ruhe und Konzentration. Das sollte sich auszahlen. Mit 80:62 führte der SSV in der Schlussminute. Der letzte Angriff lief und Valchev, schon ausgefoult, griff nochmal ins Spielgeschehen ein, als er auf das Spielfeld ging und Dominic Huth den Ball aus der Hand spielte. Das hat mit Fairplay nichts gemein. Die Schiedsrichter verhängten erneut ein technisches Foul und Thomas Kudrisch verwandelte den Freiwurf zum 81:62 Auswärtssieg für den SSV.

Alles in allem ein völlig verdienter Sieg für den SSV, das konstatierten alle Spieler und Trainer unisono nach dem Spiel. Positiv bleibt zu bemerken, dass 6 Spieler des SSV zweistellig punkteten und die Verantwortung im Spiel auf viele Schultern verteilt wurde.

Spielerisch ließ der SSV einige Fragen offen und wird sich steigern müssen, will man in der kommenden Woche die Meisterschaft erringen. Dann erwartet der SV Zörbig den SSV Einheit Weissenfels zum absoluten Showdown in der Basketball Landesliga. Da auch Zörbig seine Pflichtaufgabe gegen Halberstadt erfolgreich gelöst hat, kommt es zu folgender Konstellation:
- Der SSV wird Meister mit einem Sieg oder einer Niederlage mit weniger als 3 Punkten,
- Zörbig wird Meister bei einem Sieg mit mehr als 3 Punkten!
Spannender kann ein Saisonfinale nicht sein. Egal wer von beiden Teams Meister wird, sportlich aufgestiegen sind beide. Einen kleinen Vorteil hat der SSV vielleicht. Der SSV hat den SSV Zörbig nach Verlängerung mit 96:93 besiegt und weiß wie man sie schlägt. Das sollte, für die Jungs des SSV, Motivation genug sein, um sich zum Saisonfinale noch einmal absolut ins Zeug zu legen. Viel Erfolg dafür, Jungs!

Es spielten:
Fabian Höer (14 Punkte), Dominic Huth (10 Punkte), Thomas Kudrisch (10 Punkte), Markus Gläsemann (10 Punkte), Marius Neuschl (10 Punkte),Mario Böhm (10 Punkte), Kevin Stelzer (9 Punkte), Martin Staake (8 Punkte, 2 Dreier), Alexander Stops, Hannes Scheiding.
Autor: Sören Fauß / Foto: Gerald Reither