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Oberliga-Aufstieg nach Galavorstellung gegen Wittenberg vorzeitig gesichert!
Oberliga-Aufstieg nach Galavorstellung gegen Wittenberg vorzeitig gesichert!
22.03.2015 Der SSV Einheit Weißenfels empfing im 14. Saisonspiel den MTV Wittenberg. Nach bisher 13 Saisonsiegen und der Tabellenführung hatte sich der SSV die perfekte Ausgangssituation geschaffen, um mit einem Sieg, den direkten Wiederaufstieg in die Basketball-Oberliga bereits 4 Spieltage vor Saisonende zu schaffen. Allerdings musste der SSV erneut einige Akteure ersetzen. Mit Richard Reichardt, Alexander Stops, Kevin Stelzer und Hannes Scheiding fehlten gleich 4 Akteure. Aus der 2. Mannschaft kam mit Christian Ammer ein erfahrener Spieler zum Einsatz. Außerdem konnte der Trainer Sören Fauß auf Stephan Kern zurückgreifen, der ein einmaliges Comeback gab. Stephan Kern war der besonderen Bitte der Mannschaft gefolgt und bot an seinem letzten Spiel eine Wahnsinnspartie. Alle seine Würfe fanden ihr Ziel. Ob unter dem Korb, an der Freiwurflinie oder per Dreier, alles gelang ihm an diesem Tag. Sehr emotional war der Abschied nach dem Spiel. Die Mannschaft übergab ihm zum Dank für all die Jahre sein Trikot mit der Nr. 6, eingerahmt mit allen Unterschriften. Danke Kerni!! Dass dieser Moment verbunden war mit der Freude über den Wiederaufstieg, darauf hatte das Team des SSV über 40 Minuten beeindruckend hingearbeitet.

Zu Beginn des Spiels zeigte Wittenberg, dass man nicht nach Weißenfels gekommen war um zu verlieren. Tobias Puppich gelang die 2:0 Führung für die Gäste. Aber der SSV ließ sich nicht lange bitten. Aggressive Verteidigung und Fastbreaks waren die Marschroute für dieses Spiel. Genau diese Vorgabe setzte der SSV hervorragend um. Tempobasketball vom Feinsten bot der SSV. Zudem punktete der SSV auch von jenseits der Dreierlinie. Thomas Kudrisch und Martin Staake punkteten von außen. Fabian Höer führte gewohnt eine tolle Regie und setzte die Spieler unter den Körben ein. Marius Neuschl und Markus Gläsemann wussten in dieser Phase zu gefallen und Mario Böhm reboundete stark. Wittenberg verlor mit Zunahme des Spiels immer weiter an Boden. Einzig Hämmerling und Puppich hielten dagegen. Doch nichts konnte den SSV an diesem Tage stoppen. Mit 37:18 für den SSV endete das erste Viertel.

Das 2. Viertel eröffnete erneut Puppich mit einem Dreipunktspiel für den MTV Wittenberg. Aber schon besagter Stephan Kern antwortete per Dreier. Dominic Huth, der 17 jährige Rookie, übernahm das Zepter von Fabian Höer und lieferte ein Sahnespiel. Mit 25 Punkten, 2 Dreier, markierte er eine persönliche Saisonbestmarke und wurde nur von seinem Kapitän übertroffen, der 40 !!! Punkte markierte und dabei 7 mal von jenseits des 6,75m Perimeters traf. Der SSV blieb spielerisch und leidenschaftlich am Drücker. Wittenberg erzielte im gesamten Viertel nur 2 Feldkörbe, was eindeutig für die Defense des SSV spricht. Der SSV wiederum erzielte 34 Punkte und ging mit einer 71:30 Führung in die Halbzeitpause.

Der Trainer lobte sein Team und forderte weiterhin Leidenschaft und die Mannschaft spielte weiterhin leidenschaftlich. Einzig der Wittenberger Puppich stemmte sich gegen die spielerische Macht des SSV. Der SSV traf phasenweise wie er wollte. 20 Sekunden vor Schluss des dritten Viertels fasste sich Dominic Huth ein Herz und zog zum Korb und markierte in der 30.Mnute den 100. Punkt für sein Team. Da er im Wurf gefoult wurde bekam er noch einen Bonusfreiwurf, den er ebenfalls versenkte. Mit 101:53 ging es in die letzte Viertelpause.

Der SSV nun wie im Rausch. Jeder Spieler traf. Markus Gläsemann stellte ebenfalls seine Saisonbestmarke auf und punktete zweistellig. Marius Neuschl und Clemens Thiem verwandelten einige Ballgewinne höchst spektakulär per Dunking. Wittenberg erzielte nur noch sporadisch Punkte, doch der SSV war „on fire“. Wahnsinn was sie in diesem Spiel für ein Offensivfeuerwerk abfeuerten. Mit 39:11 endete das letzte Viertel für den SSV. Für Wittenberg war beim 140:64 Sieg des SSV aber auch gar nichts zu holen.

Was nun folgte war zum einen Freude pur. Der SSV hatte es geschafft. Mit nun 14:0 Siegen kann dem SSV der Aufstieg nicht mehr genommen werden. Bei noch vier ausstehenden Spielen hat der SSV mittlerweile 6 Siege Vorsprung auf den Tabellen Dritten, dem ersten Nichtaufstiegsplatz. Das erste Saisonziel hat der SSV also geschafft, den Aufstieg in die Oberliga. Emotional bewegend war wie schon erwähnt der Abschied von „Kerni“. Der Trainer machte seinem Team nach diesem Spiel nur noch Komplimente. Soviel Herz und Leidenschaft hat dieses Team gezeigt, Team- und Tempobasketball auf sehr hohem Niveau präsentiert, das beste Spiel in der Saison gespielt und sich selbst mit dem Aufstieg belohnt. Aber der SSV hat noch nicht genug. Es stehen die Wochen der Wahrheit an. Es geht noch nach Halle zum BBC, nach Magdeburg und noch zweimal gegen Zörbig. Das nächste Ziel des Teams heißt Meisterschaft. Dafür wird dieses Team mit Sicherheit alles geben! Auf diesem Wege viel Erfolg Jungs!!
Autor: Sören Fauß