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Klassenerhalt nach wichtigem Heimsieg greifbar
Klassenerhalt nach wichtigem Heimsieg greifbar
16.01.2012 Die Basketballer des SSV Einheit Weißenfels starteten mit einem enorm wichtigen Heimsieg in das Jahr 2012. Im Duell der Aufsteiger behielt der SSV die Oberhand und besiegte den TSV Niederndodeleben verdient mit 83:75.

Allerdings standen die Vorzeichen der Partie nicht günstig für die Saalestädter. Das Hinspiel bei den Randmagdeburgern ging deutlich verloren und vor allem der Kapitän des TSV, Daniel Lindner, führte sein Team mit 38 Punkten zum ersten Sieg. Entsprechend groß war der Respekt vor dem Gegner. Der SSV hatte, wie sollte es auch anders sein, erneut personelle Probleme. Drei Leistungsträger galt es zu ersetzen. Der Kapitän der Landesliga, Christian Ammer, die Spieler Sören Hoffmann, Sven Seerich, Alexander Stops und Gunther Püschel gaben dem Kader die nötige Tiefe und Spielstärke. Nur 30 min nach dem eigenen Spiel in der Landesliga traten diese Spieler an und hatten maßgeblichen Anteil am Erfolg des SSV, nicht nur an diesem Tage. Diesen Spielern gilt es für ihre gezeigten Leistungen ein ganz besonderes Lob auszusprechen.

Der SSV ging hoch motiviert in diese Begegnung. Es galt die Schlüsselspieler Lindner und Rothkirch aus dem Spiel zu nehmen. In der Defense war es Thomas Kudrisch, der Daniel Lindner nicht zur Entfaltung kommen ließ. Im Angriff setzte ihn der Kapitän Sebastian Portius ständig unter Druck, indem er ständig zum Korb zog und Lindner ihn foulte und anschließend auf die Bank musste. Den ersten Angriff schloss Sebastian Portius erfolgreich ab. Niederndodeleben war mit Selbstbewusstsein aus dem Hinspiel angereist und glich postwendend aus. Dem SSV gelangen 7 Punkte in Folge durch Portius, einem Dreier von Reichardt und einem Korbleger von Neuschl. Doch das erweckte nicht die Sicherheit im Spiel des SSV, im Gegenteil, der Gast kam bis auf 10:11 heran. In den letzten 4 Minuten des ersten Viertels entwickelte sich ein Freiwurfwettbewerb zwischen beiden Teams. Keine Mannschaft ließ der anderen Raum und leichte Punkte zu. Somit musste der SSV 11mal und der Gast 10mal an die Linie. Zum Ende des ersten Viertels führte der SSV mit 21:19.

Infolge der hohen Intensität und Foulbelastung kam die Zeit der Bankspieler. Ohne Leistungsabfall fügten sich Sebastian Kasprzyk, Christian Ammer, Sören Hoffmann und Sven Seerich ins Spiel des SSV ein und erinnerten dabei an erfolgreiche gemeinsame Zeiten beim MTV Zeitz. Sven Seerich zog energisch und erfolgreich zum Korb und stoppte den kleinen Lauf des Gastes und glich zum 23:23 aus. In der Folgezeit entwickelte sich ein sehr enges Spiel. Durch harte Verteidigung litt der Spielfluss und die Ballverluste häuften sich auf beiden Seiten. Unter dem Korb des SSV dominierte Marius Neuschl nicht nur gegen den Niederndodelebener Rothkirch forcierte er mehrere erfolgreiche Ballgewinne, sondern blockte die Gegner mehrfach und angelte sich fast alle Defensivrebounds. In der Offensive punkteten alle eingesetzten Spieler. Richard Reichardt bot seine beste Saisonleistung. Eine tolle Wurfauswahl und seine hervorragende Verteidigung trotzten seinem häufig kritischen Trainer ein Sonderlob ab. Auch am Ende des zweiten Viertels kam es zum Freiwurffestival. Der SSV zwang seinen Gegner 6mal an die Linie, der Gast schickte den SSV gar 10mal an den oftmals ominösen Punkt. Doch an diesem Tag verwandelte der SSV die wichtigen Freiwürfe und ging mit einer 40:38 Führung in die Halbzeitpause.

In der Halbzeit wurde abermals auf die Verteidigung und das Rückzugverhalten der Mannschaft hingewiesen und der Fokus auf einen erfolgreichen Start in die 2. Hälfte gelegt. Die Mannschaft setzte an diesem Tage die Vorgaben prompt um und vor allem Thomas Kudrisch brachte mit 10 Punkten infolge, darunter 3 Dreiern bei drei versuchen die Halle zum kochen. Kleine Schwächen in der Verteidigung nutzte Niederndodeleben zu eigenen 6 schnellen Punkten und kam auf 44:50 heran. Richard Reichardt verwandelte ebenfalls einen in dieser Phase enorm wichtigen Dreier und stellte auf 53:44. Eigentlich unverständlich, kam in den letzten drei Minuten des dritten Viertels ein Bruch ins Spiel des SSV. Zwar verteidigte der SSV nach wie vor hart und Niederndodeleben musste abermals 10mal an die Linie und sich die Punkte schwer verdienen. Der SSV konnte nur durch Sven Seerich per Freiwürfe und Sebastian Portius per Korbleger punkten und eine 57:56 Führung in die Viertelpause retten.

Jetzt war es wieder das berühmte Spiel der Kleinigkeiten, die ein Spiel entscheiden. Sebastian Kasprzyk setzte sich an der Grundlinie des Gastes durch, wurde beim Wurf gefoult und verwandelte seinen and one und erhöhte auf 60:56 für den SSV. Immer wieder fand Niederndodeleben die Lücken und verkürzte. Unermüdlich zog der Kapitän Sebastian Portius an den Ketten und penetrierte erfolgreich zum Korb. Einzig an der Freiwurflinie zeigte er Schwächen. Allerdings gelang es Niederndodeleben nicht, daraus Kapital zu schlagen. Sören Hoffmann und Thomas Kudrisch, mit seinem 4. Dreier, erhöhten 4 Minuten vor Schluss auf 67:61. Niederndodeleben versuchte nun alles und foulte in der Folgezeit resolut. In einer Auszeit reagierte der Trainer und orientierte darauf, bei allen Einwürfen auf die sicheren Schützen, Richard Reichardt, Mario Swikle oder Thomas Kudrisch zu passen. Diese taktische Maßnahme setzte die Mannschaft erfolgreich um und verwandelte 12 der 17 Freiwürfe in den letzten beiden Spielminuten. Dem Gast aus Niederndodeleben gelang nur noch Ergebniskosmetik und dem Topscorer Thomas Kudrisch war es vorbehalten per Freiwürfe den Endstand von 83:75 herzustellen.

Beiden Mannschaften war es anzumerken, dass es um den Klassenerhalt geht. Dieses Spiel hatte Play-Down Charakter Ein Beleg dafür sind die Freiwurfquoten auf beiden Seiten. Der SSV stand rekordverdächtige 50mal an der Linie und verwandelte 31 Würfe erfolgreich. Niederndodeleben wurde 39mal an der Linie gefordert und war 26mal erfolgreich. Am Ende war es ein überaus wichtiger Heimsieg. Mit dem 5. Sieg hat der SSV beste Möglichkeiten auf den Klassenerhalt. Auf die Teams aus Dessau, BBC Halle und dem TSV Niederndodeleben hat der SSV 3 Siege Vorsprung bei noch 5 ausstehenden Saisonspielen. Auf die gezeigte Leistung kann die gesamte Mannschaft absolut stolz sein und selbstbewusst das nächste Auswärtsspiel in Wolmirstedt angehen. Gegen Wolmirstedt gelang im Heimspiel ja die Sensation, als man den damaligen Tabellenführer mit 69:65 bezwang und von der Spitze stürzte. Mit einer ebenso engagierten Leistung ist es auch in Wolmirstedt möglich, die Punkte mitzunehmen. Die Mannschaft wird alles dafür geben, eine erneute Sensation zu schaffen.

Es spielten: Kudrisch 24 (4 Dreier), Portius 20 , Reichardt 17 (2 Dreier), Seerich 4, Hoffmann 4, Swikle 4, Neuschl 4 (5 Blöcke, 3 Steals, 12 Rb), Kasprzyk 3, Ammer 2, Stops 1, Püschel
Autor: Sören Fauß