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Einheit Basketballer erobern die Tabellenführung
Einheit Basketballer erobern die Tabellenführung
30.10.2016 SSV Einheit mit Transferhammer nach Dessau

Für die Einheit-Riesen ging es am Wochenende auf Reisen. Die Weißenfelser gastierten beim amtierenden Landesmeister, BC Anhalt Dessau. Mit gehörig viel Selbstvertrauen im Gepäck ging es zum Topspiel in der Basketball Oberliga. Es duellierten sich der Tabellendritte, BC Anhalt Dessau, mit dem 2., dem SSV Einheit Weißenfels. Dessau hatte vor diesem Spiel gehörig Respekt bekundet, vor der Saisonleistung des SSV. Die Saalestädter hatten für die Dessauer noch eine Überraschung parat. Dem SSV gelang es unter der Woche, Magnus Heinrich zu verpflichten. Man muss diese Verpflichtung als Transferhammer bezeichnen. Magnus Heinrich kommt mit der Vita von ca. 50 Spielen in der ProA bzw. ProB an die Saale und wechselte von den Uni-Riesen Leipzig zum SSV. Mit seiner Erfahrung sollte er dem Team noch mehr Stabilität und Tiefe verleihen. Soviel vorweg genommen, das hat er im Verlauf dieses Spiels hervorragend unter Beweis gestellt. Die Zielvorgabe beim SSV war klar definiert. Es sollte die Siegesserie gehalten werden und der 2. Tabellenplatz weiter gefestigt werden.

Variable Einheit Offensive

Die Dessauer begannen schwungvoll und setzten die ersten Akzente. Der SSV begann unglaublich konzentriert im Angriff und in der Verteidigung. Nach 3 Minuten traf Thomas Kudrisch aus der Distanz und holte die SSV Führung. Mit Zunahme der Partie begann der SSV die Dessauer zu dominieren. Die Weißenfelser spielten äußerst variabel in der Offensive und fanden immer wieder den freien Mann, für den offenen Wurf. Acht Spieler punkteten für den SSV im ersten Viertel. Dessau fand darauf keine Antworten. Die SSV Defense wehrte die Dessauer Angriffsbemühungen gekonnt ab. Lediglich Freiwürfe verwandelte der BC Anhalt. Fabian Höer verwandelte einen Dreier zur 25:17 Führung für den SSV zur Viertelpause.


SSV überrollt den Landesmeister trotz schwerer Verletzung von Clemens Thiem

Den Start ins zweite Viertel verschliefen die Dessauer völlig. Dem SSV gelang nahezu alles. Ein 8:0 Lauf des SSV binnen 4 Minuten sicherte die komfortable 33:17 Führung. Dessau war völlig konsterniert. Nichts gelang ihnen. Lediglich einen Freiwurf verwandelten sie, bevor der SSV erneut auftrumpfte. Der SSV ließ den Ball rotieren und den Gegner laufen. Thomas Kudrisch, Noah Schäffel und Dominic Huth trafen binnen 1 Minute allesamt per Dreier. Mit 43:18 führte der SSV. Plötzlich lag Clemens Thiem am Boden und schrie vor Schmerz. Er hatte sich am Knie so schwer verletzt, dass er leider mit dem Krankenwagen die Halle verlassen musste und ins Krankenhaus transportiert wurde. Besonderer Dank geht an die Dessauer Verantwortlichen und Fabian Röske, der gemeinsam mit SSV Spielern Fabian Höer und Felix Göllder die Erstversorgung übernahm. Das Team des SSV und auch die Dessauer wünschen Clemens baldige Genesung und Rückkehr auf den Basketball-Court. Beide Teams waren geschockt. Die SSV Akteure rückten noch enger zusammen und spielten für ihren Kumpel, Clemens. In der 20.Minute erzielte Ahrens, ansonsten der Topscorer der Dessauer den ersten Feldkorb (!) im zweiten Viertel. Den Schlusspunkt setzte Thomas Kudrisch und sicherte die 45:23 Halbzeitführung für den SSV. Mit 20:6 überrollte der SSV den Landesmeister aus Dessau förmlich.


„Flying“ Noah Schäffel lässt es krachen

In der Pause wurde Clemens ins Krankenhaus gebracht und die SSV Akteure schworen sich für die 2. Hälfte ein. Defense sollte der Schlüssel zum Erfolg werden. Genau das tat der SSV. Dessau produzierte ein ums andere Mal Ballverluste, die der SSV zu nutzen wusste. Besonders spektakulär war der Dunking von „Flying“ Noah Schäffel. Dessau fügte sich in die Niederlage. Die Dessauer Frustration stieg stetig an. Der SSV war völlig dominant. Noah Schäffel tippte am offensiven Brett 2 Bälle in den Korb und zeigte seine überragende Athletik. Karl Democh verwandelte später 2 Freiwürfe zum 64:34 nach dem dritten Viertel.


2. Reihe überzeugt beim SSV

Auch im Schlussviertel begann der SSV dominant. Magnus Heinrich verwandelte einen Dreier zur 33 Punkte Führung. Ein Dessauer Debakel drohte. Beim SSV war längst die 2. Reihe aktiv. Aber auch diese Jungs wussten zu überzeugen. Zwar gelang den Dessauern etwas Ergebniskosmetik, mehr aber nicht. Fabian Höer nagelte einen Dreier ein, zum völlig verdienten 76:51 Auswärtssieg für den SSV. Wie wichtig dieser Treffer war sollte sich noch herausstellen.


Coach zufrieden

„Es war wieder einmal eine tolle Teamleistung. Die SSV Defense ließ die Dessauer verzweifeln und die SSV Offensive scheint im Moment nur schwer zu stoppen sein. Dieser Sieg über den amtierenden Landesmeister geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Die Verletzung von Clemens ist ein herber Rückschlag für uns alle und vor allem für den Jungen und wir hoffen dass er bald wieder zurück kommen kann. Das Debüt von Magnus Heinrich war hervorragend. Kompliment an die Jungs für diese Leistung und die Serie von 6 Siegen in Folge.“, freute sich der Coach.

Showdown am 5.11.2016

Am kommenden Samstag, 5.11.2016, 15.00 Uhr im Schlossgarten kommt es zum Topspiel in der Basketball Oberliga. Der SSV Einheit begrüßt den SV Halle zum absoluten Showdown. Überraschend haben die Hallenser ihr Heimspiel gegen Börde Magdeburg verloren und die erste Niederlage erlitten. Genau wie der SSV, hat der SV Halle eine 6:1 Bilanz. Das Korbverhältnis spricht mit plus 124 zu plus 121 für den SSV. Der Dreier von Fabian Höer bescherte dem SSV damit die überraschende Tabellenführung. Der SSV ist nun der Gejagte und der SV Halle der Jäger. Mehr Topspiel geht also nicht. Der SSV braucht jede Unterstützung in diesem Spiel und lädt alle Fans in die Schlossgartenhalle ein. Lasst die Halle beben! Mit den gezeigten Leistungen der letzten Wochen scheint es nicht unmöglich die Ex-Zweitliga Spieler des SV Halle zu bezwingen und die SSV-Serie weiter auszubauen. Viel Erfolg der Mannschaft für dieses Vorhaben.



Es spielten:

Karl Democh 17, Thomas Kudrisch 14 (2 Dreier), Noah Schäffel 14 (1 Dreier), Dominic Huth 8 (2 Dreier), Fabian Höer (2 Dreier), Magnus Heinrich 5 (1 Dreier), Marius Neuschl 5, Kevin Koderitzsch 3, Clement Thiem 2, Sebastian Krüger 1, Alexander Stops und Felix Gölldner.
Autor: Sören Fauß