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Einheit Riesen verlieren letztes Heimspiel
Einheit Riesen verlieren letztes Heimspiel
14.02.2016 Am 17. Spieltag der Basketball Oberliga empfing der SSV Einheit Weißenfels den BC Anhalt Dessau. Die Dessauer sind aktuell 2. der Tabelle und bereits sicher in den Play-Offs. Für den SSV Einheit war es das letzte Heimspiel einer überaus erfolgreichen Saison. Als Aufsteiger am Ende der Saison Platz 5 zu belegen, ist absolut grandios. Doch zurück zum Dessau Spiel.


Den Coach des SSV gehen zum Saisonfinale so langsam die Spieler aus. Sebastian Krüger verletzte sich im letzten Spiel so schwer, dass die Saison für ihn leider gelaufen ist, zum anderen lag Karl Democh mit einer schweren Erkältung flach. Zudem war Martin Staake beruflich verhindert. Marius Neuschl kehrte nach seiner Verletzung zurück, Felix Gölldner und Hannes Scheiding zählen ebenfalls zum Aufgebot. Taktisch musste der Coach allerdings umstellen, so dass Alexander Stops und Clemens Thiem in die Startformation rückten, an der Seite von Thomas Kudrisch, Fabian Höer und Richard Reichardt. Dessau war, anders als angekündigt, mit allen Führungsspielern nach Weißenfels gereist und es entwickelte sich eine temporeiche und spannende Partie. Der SSV begann stark, vor allem Clemens Thiem. Er markierte alle 7 Punkte in der Anfangsphase selbst, wurde aber auch prächtig von seinen Kollegen in Szene gesetzt. Dessau tat sich schwer.Der SSV führte schnell 7:2, ehe Dessau etwas aufwachte. Ab Mitte des ersten Viertels war das Spiel völlig ausgeglichen. Auf Seiten des SSV setzte Richard Reichardt Akzente. Er setzte sich unter dem Korb hervorragend durch, punktete oder zog Fouls. Seine Freiwürfe fanden ebenfalls ihr Ziel, so dass der SSV am Ende des ersten Viertels eine 25:23 Führung erspielte.


Der SSV wollte seinen erneut zahlreich erschienen Fans etwas bieten. Vor allem kämpferisch überzeugten die Einheit Riesen und erwischten den besseren Start ins zweite Viertel. Marius Neuschl holte die 31:27 Führung für den SSV. Dessau hielt dagegen, stellte in der Defense um, stoppte den Rhythmus des SSV und zeigte einige gekonnte Spielzüge. Daniel Lindner traf an diesem Tag hervorragend aus der Distanz. In dieser Phase des Spiels gelangen ihm 2 seiner insgesamt 6 Dreier! Dessau ging zur Viertelmitte mit 36:31 in Führung. Aber auch der SSV hat seine Scharfschützen. Kapitän Kudrisch traf 2 und Dominic Huth einen Dreier in der Folge, so dass der SSV wieder die Führung übernahm. Zur Pause führte der SSV mit 44:42.


In der Halbzeit motivierte sich das Team, noch einmal alles zu geben, für den eigenen Erfolg und für die Fans, die das Team in dieser Saison getragen haben und bei denen sich das Team auf das Herzlichste bedankt. Mit dieser Motivation im Rücken legte der SSV erneut einen Traumstart hin. Einen 7:0 Lauf gelang dem SSV, bevor Dessau die fällige Auszeit nahm. Zu diesem Zeitpunkt führten die Weißenfelser 51:42. Dessau schien die Ausszeit genutzt zu haben und markierte ebenfalls 7 Punkte in Folge. Fortan entwickelte sich eine enge und spannende Partie. Nur die Schiedsrichter verloren völlig den Überblick. Der SSV wurde ein ums andere Mal klar benachteiligt. Dessau zeigte, warum man zu den Meisterkandidaten gehört und nutzte diese Phase eiskalt aus. Der Dreier von Büttner stellte die 64:56 Führung für Dessau zur Viertelpause sicher.


Doch der SSV glaubte weiter an sich und seine Comebackqualitäten. Fabian Höer brachte den SSV durch einen schönen Halbdistanzwurf auf 63:66 heran. Leider brachten einige Ballverluste den SSV immer wieder ins Hintertreffen. Dessau agierte im Stile einer Spitzenmannschaft und zog auf 74:63 davon. Der SSV versuchte taktisch noch einmal alles. Schnelle Punkte und schnelle Fouls mussten her. Doch was der SSV auch versuchte, Dessau hielt den SSV auf Distanz und gewann am Ende nicht unverdient mit 88:77.


Trotz der Niederlage gab es Applaus vom Publikum für die gezeigte kämpferische Leistung der SSV-Jungs. Der SSV hat gezeigt, dass nicht viel fehlt, um Dessau schlagen zu können. Leider konnte man die Ausfälle nicht ganz kompensieren. Aber allen Jungs um Kapitän Thomas Kudrisch kann man nur gratulieren, für die geile Saison. Doch die Besten waren die Fans, für deren Unterstützung sich das Team nur bedanken kann. Die Mannschaft hofft darauf, dass die Fans ihr gewogen bleiben und freut sich schon auf die Saison 2016/2017.
Autor: Sören Fauß