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Einheit Basketballer mit Arbeitssieg zum Klassenerhalt
Einheit Basketballer mit Arbeitssieg zum Klassenerhalt
17.01.2016 Am 13. Spieltag der Basketball Oberliga empfing der SSV Einheit Weißenfels die Mannschaft von Justabs Halle. Besondere Brisanz in diesem Spiel war das Aufeinandertreffen mit den ehemaligen Spielern, den Brüdern Tobias und Sebastian Portius. Beide haben jahrelang für den SSV gespielt, Sebastian Portius sogar als Kapitän. Der SSV hatte in der Vorwoche mit dem Sieg in Aschersleben aufhorchen lassen und tankte gehörig Selbstvertrauen. Justabs Halle wollte Revanche nehmen für die Heimniederlage im Hinspiel. Dort gelang dem SSV wohl das Comeback des Jahres. Die Einheit Riesen schafften es, einen 24 Punkte-Rückstand aufzuholen, um in der Verlängerung 104:100 zu gewinnen. Es war also angerichtet für ein spannendes Basketballspiel.


Der SSV brachte das gleiche Team wie in der Vorwoche auf´s Parkett, die gegen die Tigers so brillierten. Entsprechend hoch war die Motivation, dem Auswärts- auch einen Heimsieg folgen zu lassen. Der SSV begann stark. Vor allem aus der Distanz klappte es perfekt. Mit Kapitän Kudrisch, Routinier Staake und den Youngstern Huth und Höer gelangen gleich vier erfolgreiche Distanzwürfe in der Anfangsphase der Partie. Mitte des Viertels führte der SSV 21:13 scheinbar komfortabel. Doch Halle lies sich nicht so leicht abschütteln, erhöhte die Intensität in der Verteidigung. Das zeigte Wirkung. Der SSV war nun nicht mehr so zielstrebig und leistete sich einige Ballverluste. Halle konnte zur Viertelpause auf 19:23 verkürzen.


Den besseren Start ins 2. Viertel hatten ebenfalls die Gäste. Bis auf 25:24 lies sie der SSV gewähren. Karl Democh erhöhte per Fastbreak und einmal unter dem Korb für den SSV und Fabian Höer vollendete den 7:0 Lauf mit seinem 2. Distanztreffer. Der SSV führte 32:24. Aber erneut kam ein Bruch ins Spiel des SSV. Die Hallenser witterten ihre Chance. Punkt um Punkt holten sie auf und gingen zur Verwunderung der zahlreichen Fans gar mit 38:34 in Führung. Im letzten Angriff verlegte der SSV zwar einen Korbleger, doch der an diesem Tag stark spielende Clemens Thiem angelte sich den Rebound und verkürzte mit der Sirene auf 36:38 aus Sicht des SSV.


Die SSV Spieler motivierten sich in der Halbzeit und wollten unbedingt diesen Heimsieg. Das zeigten die SSV Akteure zu Beginn des dritten Viertels. Auch die 41:38 Führung von Halle konnte den SSV nicht mehr stoppen. Binnen zwei Minuten gelang dem SSV ein 10:0 Lauf. Vor allem der SSV Youngster Dominic Huth spielte frech auf und markierte in dieser Phase 6 zum Teil spektakuläre Punkte. Mit einer 48:41 Führung im Rücken spielte der SSV nun deutlich souveräner. Zwar gelangen auch den Hallensern einige Punkte, doch der SSV fand immer die bessere Antwort. Ein 6:0 Lauf für den SSV bescherte den Weißenfelsern eine 61:49 Führung. Mit 25:11 legte der SSV erneut ein Wahnsinnsviertel hin, wie bereits in der Vorwoche und legte damit den Grundstein für den Heimerfolg.


Im letzten Viertel versuchten die Hallenser alles, um den SSV nochmals ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Dem SSV gelang es, den wütenden Angriffen der Hallenser paroli zu bieten. Mehr als Ergebniskosmetik gelang den Hallensern nicht mehr. Der SSV bejubelte am Ende einen 75:66 Arbeitssieg gegen einen aufopferungsvollen Gegner.


Das Team bedankte sich bei den zahlreichen Fans für die Unterstützung und für die tolle Stimmung die sie über das gesamte Spiel verbreitet hatten und feierte mit ihnen den Klassenerhalt. Bereits fünf Spieltage vor Ende der Saison hat sich damit der SSV bereits sein Primärziel gesichert. Mit dem Sieg in der Vorwoche hat sich der SSV noch die Minichance für die Playoffs erhalten. Allerdings müssen dafür weitere Siege folgen. Bereits kommende Woche reist die Mannschaft nach Kalbe. Mit dem knappen Sieg in der Hinrunde hat der SSV aufgezeigt, nicht chancenlos nach Kalbe zu reisen. Der Coach ist stolz auf sein Team und kommentierte die Situation des SSV so: „Derzeitig beeindruckt die mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder Spieler ist bereit Verantwortung zu tragen und seine Rolle voll auszufüllen. Letzte Woche waren die erfahrenen Akteure erfolgreich, diese Woche waren es mit Huth und Höer die Youngster, die das Team führten. 2016 sind wir ungeschlagen und das soll nach dem Kalbe-Spiel auch noch so sein.“



Es spielten:

Fabian Höer 15 (2 Dreier), Dominic Huth 12 (1 Dreier), Karl Democh 12, Richard Reichardt 10, Clemens Thiem 10, Thomas Kudrisch 8, Martin Staake 3, Sebastian Krüger 3, Marius Neuschl 2, Markus Gläsemann, Alexander Stops, Felix Gölldner.
Autor: Sören Fauß