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Einheit-Riesen zerlegen die Tigers aus Aschersleben
Einheit-Riesen zerlegen die Tigers aus Aschersleben
10.01.2016 Schöner hätte das Jahr für die Oberliga-Basketballer des SSV kaum anfangen können. Im ersten Spiel des neuen Jahres besiegte der SSV Einheit Weißenfels die Regionalliga Reserve der Aschersleben Tigers überzeugend mit 84:67 und bot dabei die beste Saisonleistung.


Team rückt enger zusammen

Nach dem letzten Heimspiel gegen den HSC 96 Halle, dass der SSV klar verlor und am grünen Tisch als Sieg gewertet wurde, war keiner im Team so richtig glücklich. Trotzdem wuchs sofort der Wille an die erfolgreiche Hinserie anknüpfen zu wollen. Leider war es aufgrund der schwierigen Hallensituation, vor dem schweren Spiel in Aschersleben, nur einmal möglich gemeinsam zu trainieren. Umso wichtiger war es, die Mannschaft mental optimal vorzubereiten. Dabei rückte die Mannschaft noch enger zusammen, um gemeinsam das primäre Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Der Coach erinnerte an die Stärken seines Teams, der unbändige Wille, der Kampfgeist, auch in schwierigen Situationen nicht aufzugeben. Er zeigte dem Team auch das spielerische Potential, das in der Mannschaft schlummert, aber leider zu selten gezeigt wurde. Gerade bei den Playoff Kandidaten gelang bisher kein Erfolg. Gegen Aschersleben war das Ziel schnell definiert: Auswärtssieg! Dafür hatte der Coach die Qual der Wahl. Alle Spieler meldeten sich fit und erholt aus der Winterpause zurück. Schweren Herzens musste der Coach Noah Schäffel und Hannes Scheiding erklären, dass sie nicht die Reise nach Aschersleben antreten können. Die sichtlich enttäuschten Jungs motivierten trotzdem ihr Team und die Mannschaft nahm diese Extramotivation mit ins Spiel und wollte auch für diese Jungs unbedingt den Sieg.


Einheit beginnt hoch konzentriert

Der SSV startete hoch konzentriert ins Match beim Tabellen-Vierten. Vor allem Karl Democh war extrem motiviert gegen seinen alten Verein. Sebastian Krüger und Fabian Höer trafen aus der Distanz, Kapitän Kudrisch setzte sich erfolgreich in Szene und Karl Democh schloss 2 Fastbreaks erfolgreich ab. Mitte des ersten Viertels führte der SSV mit 13:6. Aschersleben legte sofort nach und verkürzte prompt. Das Wissen, um die schwache Freiwurfquote der Tigers, half dem SSV enorm. Denn die Weißenfelser ließen keine leichten Punkte zu. Der SSV zwang die Tigers früh an die Linie und deren Nerven lagen schon frühzeitig blank. Nur 5 Freiwürfe fanden ihr Ziel bei 14 Versuchen, da war es für die Tigers schwer aufzuholen. Der SSV verpasste in dieser Phase das Spiel frühzeitig zu entscheiden und agierte nicht mehr so souverän. Die Tigers verkürzten zur Viertelpause auf 18:22.


Verteiltes Spiel im 2. Viertel

Der SSV verschlief die Startphase im 2. Viertel. Aschersleben netzte 2 Dreier ein und holte sich die Führung zurück. Auf SSV-Seite übernahm der wieder mal überragende Richard Reichardt. Ihm gelangen in dieser Phase 9 seiner 31 Punkte. Stetig wechselte die Führung. Kein Team konnte sich absetzen. Kämpferisch war der SSV top, spielerisch gelang dem SSV nicht alles. Mit 38:38 ging es in die Kabine.


Sensationelles 3. Viertel des SSV

Der Coach lobte sein Team für diese erste Halbzeit und legte seinen Jungs nahe, weiter so konzentriert zu agieren. Selten hat ein Team solch eine Reaktion darauf gezeigt wie die Jungs des SSV! Wie verwandelt kamen sie aus der Kabine und stutzten den Tigers gehörig die Krallen. Der Kapitän Kudrisch blies per Dreier zum Angriff. Die Tiger waren wohl noch im Käfig (Kabine), als Richard Reichardt einen erweiterten Fastbreak sensationell per Dreier abschloss. Der SSV war nun on fire. Nichts und niemand hielt den SSV auf seiner Punktejagd auf. Marius Neuschl, Reichardt und Kudrisch punkteten, Martin Staake kurbelte die Defense an und Fabian Höer führte Regie. Ein 15:2 Run sicherte dem SSV die 53:40 Führung. Aschersleben versuchte alles, aber der SSV hatte die bessere Antwort. Immer weiter baute der SSV seine Führung aus. Karl Democh verwandelte 2 Freiwürfe zum Ende des Viertels und stellte die 70:52 Führung für den SSV sicher. Mit 32:14 legte der SSV ein sensationelles 3. Viertel hin und zog den Tigers alle Zähne.


SSV gelingt Überraschung

Das Aschersleben ein Topteam ist, bewiesen sie zu Beginn des 4. Viertels. Ein 8:2 Lauf der Tigers stoppte der Coach nur mit einer Auszeit. Kleine taktische Änderungen sollten den SSV wieder auf Kurs bringen. Das gelang nur zum Teil. Aschersleben war nun bissiger in der Verteidigung und lies keine leichten Punkte mehr zu und zwang den SSV an die Freiwurflinie. Der SSV führte 4 Minuten vor Ende der Partie nur noch mit 74:64. Martin Staake erinnerte an das Hinspielergebnis, das der SSV mit 79:88 verlor. Somit war das Ziel der Tigers klar, foulen um jeden Preis und darauf hoffen, dass der SSV an der Freiwurflinie federn lässt und die Niederlage nicht höher als mit 9 Punkten ausfällt . Mit der sich bietenden Option, nicht nur gewinnen zu können, sondern den direkten Vergleich zu holen, hatte vor dem Spiel niemand gerechnet. Auf dem Feld standen für den SSV nur noch gute Freiwerfer. Taktisch sollte der SSV die Zeit von der Uhr nehmen und Richard Reichardt zum Korb ziehen. Gesagt getan. Reichardt und Kollegen verwandelten 7 von 10 Freiwürfen in der Phase. Aschersleben scheiterte mit jedem seiner Verzweiflungswürfe. Der SSV sicherte sich völlig verdient einen 84:67 Auswärtssieg und machte die Überraschung mit dem gewonnenen direkten Vergleich perfekt.


Coach beeindruckt von seinem Team

Mit diesem Sieg beeindruckte das Team nicht nur die Tigers, vor allem aber ihren Trainer. „Sicherlich ragen die Spieler Reichardt, Kudrisch, Democh, Höer punktemäßig heraus aber beeindruckend war das Team, dass sich in jeder Phase unterstützt hat und jeder seine Aufgabe in der Verteidigung und im Angriff erfüllte. Die Leistungen von Neuschl, Krüger, Staake, Gläsemann Huth, Thiem, Stops und Gölldner sind da genauso hoch einzuschätzen.“


SSV empfängt Justabs Halle

In der kommenden Woche hat der SSV erneut die Chance, einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu schaffen. Am Samstag, 16.01.2016, 15.00 Uhr, Schlossgartenhalle, empfängt der SSV, mit der Mannschaft von Justabs Halle, einen direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib. Besondere Brisanz in diesem Spiel ist nicht nur die Konstellation dass mit den Portius-Brüdern zwei Weißenfelser für Justabs spielen, nein im Hinspiel lag der SSV 15 Minuten vor Schluss noch mit 24 Punkten zurück, zwang Halle in die Verlängerung und gewann mit 104:100! Mehr Krimi geht nicht. Auf geht’s liebe Fans, unterstützt Euer Team und lasst die Schlossgartenhölle beben!
Autor: Sören Fauß