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Siegesserie der Einheit-Riesen reißt in Dessau
Siegesserie der Einheit-Riesen reißt in Dessau
22.11.2015 Für die Basketballer des SSV ging es zum Topspiel des Spieltages an die Mulde nach Dessau. Der Aufsteiger von der Saale reiste als Tabellen-Vierter zum Ligaprimus BC Anhalt Dessau. Die Favoritenrolle war klar verteilt. Dessau ist hervorragend in die Saison gestartet und musste erst eine Niederlage verkraften, die allerdings in der Vorwoche in Magdeburg. Der SSV hatte nach der fragwürdigen Absage des HSC spielfrei. Doch in der vergangenen Woche rissen die Hiobsbotschaften nicht ab. Erst verletzte sich Sebastian Krüger, dann Noah Schäffel erneut schwer. Zudem fehlte Dominic Huth an diesem Wochenende. Das Team reiste nur mit 10 Spielern nach Dessau, aber voller Selbstvertrauen. Das Team nahm sich vor die Stärke der Dessauer, die Dreier und die Leistungsträger um Stefan Ahrens, aus dem Spiel zu nehmen. Das sollte auch über weite Teile des Spiels gelingen.


Zu Beginn der Partie entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Dessau führte zwar mit 4:0, doch der SSV blieb ruhig im Spielaufbau und fand mit fortlaufender Spieldauer die Lücken in der Dessauer Defense. Der wieder gut aufgelegte Richard Reichardt, die sehr gut spielenden Markus Gläsemann und Thomas Kudrisch initiierten einen 11:2 Run für den SSV. Mitte des Viertels führte der SSV 11:6! „Basketball ist ein Spiel der Läufe“, diese Weisheit sollte sich an diesem Tage mehr als nur einmal bestätigen. Denn nun war es der BC Anhalt Dessau, der den SSV unter Druck setzte und zum 8:0 Lauf ansetzte. Dessau holte sich die Führung zurück. Doch der SSV ließ sich nicht abschütteln. Zur Viertelpause stand es 13:18 für Dessau.


Im 2. Viertel war es wieder der SSV der einen 14:2 Lauf hatte. In der Defense nahezu perfekt und im Angriff souverän agierte der SSV in dieser Phase. Die Dreier, die Waffe der Dessauer, kein Faktor im Spiel. Im Gegenteil, der SSV fand die Lücken in der Dessauer Defense. Martin Staake und Thomas Kudrisch trafen per Dreier zur 27:22 Führung für den SSV. Doch leider riss der Spielfaden beim SSV. Ballverluste bestrafte Dessau und kam zurück ins Spiel. Der SSV konsterniert, punktete nur einmal. Dessau markierte einen 16:2 Lauf zur 38:29 Halbzeitführung.


In der Halbzeit verwies der Coach auf die Stärken seines Teams und trotz der schwierigen Personalsituation schien auch in Dessau was zu holen zu sein. Zu Beginn der 2. Hälfte überraschte Dessau mit einer Zonenverteidigung. Das stellte den SSV vor einigen Problemen im Angriff. Dessau nutzte die Probleme des SSV eiskalt und führte nun 46:31. Nach der fälligen Auszeit fing sich das Team des SSV wieder. Abermals Kudrisch, Staake und Reichardt holten 8 Punkte in Folge auf. Nur noch 7 Punkte Rückstand aus Sicht des SSV. Dessau nahm die Auszeit und kam wie verwandelt zurück aufs Feld. Plötzlich waren sie aggressiv in der Defense, setzten den SSV unter Druck und überrollten die SSV-Riesen förmlich. Mit einem 18:4 Lauf sicherte sich Dessau die 64:42 Führung.


So wollte sich der SSV nicht präsentieren. Im Glauben an die Comeback-Qualitäten kämpfte sich der SSV zurück in die Partie. Von der Dominanz der Dessauer blieb nichts übrig. Plötzlich war der SSV wieder bissig in der Defense. Die großen Leute reboundeten stark und die Schnellangriffe funktionierten. Dessau löste nur noch Fahrkarten. Der SSV mit dem 15:2 Lauf. Die Anzeige zeigte 57:66 aus Sicht des SSV. Nur noch neun Punkte Rückstand und noch 4 Minuten zu spielen. Der SSV wählte, als taktisches Mittel, Dessau zu foulen. Doch die blieben clever an der Linie. Im Angriff musste der SSV schnell abschließen. Auch Dessau foulte und zwang den SSV an die Linie. Anders als in den vergangenen Spielen ließ der SSV federn. Dessau rettete seinen Vorsprung über die Zeit und siegte am Ende mit 76:64 und bleibt Tabellenführer. Durch diese Niederlage rutscht der SSV vorläufig auf Platz 5 der Tabelle ab, als Absteiger mehr als respektabel!


Mit der Niederlage kann der SSV gut leben, präsentierte sich das Team als absolut intakte Einheit und war kämpferisch einfach vorbildlich. Leider fehlte die Tiefe auf der Bank. Die drei fehlenden Spieler konnten nicht vollständig ersetzt werden. Doch das Letzte Viertel, dass der SSV 22:12 gewann, gibt den Team durchaus das Selbstvertrauen, auch mit den Topteams auf Augenhöhe zu sein und dass in jedem Spiel was zu holen ist.


Schon am kommenden Samstag, 28.11.2015, um 15 Uhr hat das Team die Möglichkeit sich zu rehabilitieren. Der SSV empfängt das Topteam USC Magdeburg. Der USC hatte den SSV aus dem Pokalwettbewerb geworfen. Grund für eine Revanche für den SSV. Die Einheit-Riesen würden sich sehr über eine lautstarke Unterstützung freuen. Auf geht´s liebe Fans, lasst den Schloßgarten beben! Das Team braucht Eure Unterstützung.
Autor: Sören Fauß